Roitzschjora - 2015

roitzschjora2015 1Im August 2015 machten wir uns auf nach Roitzschjora, einem kleinen Ort in der Nähe von Leipzig. Unter Segelflugbegeisterten ist er bekannt, wegen der bereits dort ausgetragenen Wettbewerbe. Nachdem alle nach und nach sicher dort angekommen waren, die Zelte aufgebaut wurden und die Einweisung stattfand konnte es auch schon losgehen. Die ersten Tage wurde noch mit der ansässigen Winde gestartet, danach aber änderten wir, aufgrund der dortigen gut gepflegten und gewarteten Wilga´s, die Startart zu F-Schlepp. Hierbei ergaben sich auch Vorteile für die Flugschüler, denn diese konnten dort alle ihre F-Schlepp -Berechtigung erwerben. Neben der Ausblidung stand natürlich auch die Streckenfliegerei stark im Vordergrund, so wurden Strecken bis zu 500 km erflogen. Von der Thermik erwarteten wir ein wenig mehr, jedoch wurde diese von den sehr hohen Temperaturen von täglich mehr als 30 Grad ein wenig abgeschwächt. Diese Hitze wussten wir aber auch positiv zu nutzen, so gingen wir jeden Tag, nach Einstellen des Flugbetriebs, an den nahezu angrenzenden Baggersee zum abkühlen. An einem Tag waren die Temperaturen so unerträglich, dass wir beschlossen zu der nicht weit entfernten Wasserski-Anlage zu fahren, bei dieser der Spaß nicht zu kurz kam und alle, aufgrund unserer „unschlagbaren“ Fähigkeiten auf den Skiern zu bleiben und nicht im Wasser zu landen, auf ihre Kosten kamen.

Am Ende des Fliegerlagers gab es noch zwei besondere Flüge, die die beiden Piloten wohl nie vergessen werden. Zwei Flugschüler gaben, nach Beratung und positiver Entscheidung der Fluglehrer, ihre Startmeldung zu ihrem ersten Alleinflug ab. Nachdem sich alle abends über das übliche Ritual nach dem ersten Alleinflug sichtlich amüsierten, wurden die Piloten natürlich noch gebührend gefeiert, was unserem Fliegerlager ein schönes bevorstehendes Ende gab. Abschließend kann man sagen, dass die Tage wie im Fluge vergingen, jeder viel von den Flügen dort lernte und seine Erfahrungen erweitern konnte. So machten wir uns, nachdem wir alles abgebaut und die Flieger in den Anhängern verstaut hatten, wieder auf in unsere Heimat und freuten uns über unsere Erlebnisse von dort zu berichten.

 

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