Zeitungsartikel, am 12.04.06 in der Landshuter Zeitung abgedruckt

FaszSeg

Der Begriff "Segelflug" wurde das erste Mal von Otto Lilienthal (1848 - 1896) benutzt. In seinen über zweitausend Gleitflügen hat er als erster systematisch Untersuchungen über das Fliegen angestellt, von denen später viele Flugpioniere profitiert haben. Seine Hängegleiter bestanden aus mit Wachstuch bespanntem Weidenholz und wurden allein durch Gewichtsverlagerung gesteuert. Moderne Segelflugzeuge sind natürlich anders aufgebaut. Sie bestehen aus faserverstärkten Kunststoffen und haben zur sicheren Steuerung Höhen- Seiten- und Querruder.

Für alle, die solche Ruder einmal im Flug bedienen wollen bietet die Segelfluggruppe des Luftsportvereins Landshut zur Saisoneröffnung Schnupperkurse an. Interessierte können bis zu 12 Starts auf dem vorderen Pilotensitz eines Schulungsdoppelsitzers mit einem erfahrenen Fluglehrer absolvieren. Dabei werden dem Schnupperer Grundkenntnisse des Segelfliegens vermittelt, die er schon zur selbständigen Steuerung kleiner Flugmanöver nutzen kann. Die Landshuter Segelflieger würden sich freuen, wenn den ein oder anderen Schnupperer dabei die Flugleidenschaft packt und er sich im Landshuter Luftsportverein zum Segelflugzeugführer ausbilden lässt. Eine Weiterbildung zum Reisemotorseglerführer ist im Anschluss daran möglich. Treffpunkt an den Wochenenden: Landshut Ellermühle Segelflughalle!

Zeitungsartikel, am 25.05.06 in der Landshuter Zeitung abgedruckt

LZ1Die Segelfluggruppe des Luftsportvereins veranstaltet von heute bis Sonntag ihr erstes Streckenflugwochende. Zu diesem Wettbewerb sind die Vereine Friesener Warte, Hirschaid, der Aero-Club Lichtenfels aus dem Bamberger Raum sowie die Luftsportvereinigung Albatros aus Gammelsdorf zu Gast am Flughafen Ellermühle. Im Laufe der Veranstaltung werden den Teilnehmern verschiedene Ziel-Rückkehr-Aufgaben mit mehreren Wegpunkten im Großraum Landshut gestellt. Der Pilot, der die Aufgaben in der kürzesten Zeit erfolgreich löst, wird mit einem Wanderpokal geehrt.

Zeitungsartikel, am 10.09.05 in der Landshuter Zeitung abgedruckt

FPL05Ferienkinder erlebten einen aufregen Tag beim Luftsportverein Landshut

Einen aufregenden Ferientag auf dem Flughafen Ellermühle erlebten vergangene Woche Lisa, Martin, Alexander und Florian, vier Kinder aus Landshut, bei ihrer ersten Bekanntschaft mit dem Segelfliegen. Im Rahmen des Ferienprogramms lud der Luftsportverein Landshut Ferienkinder ein, Segelfliegen erstmals hautnah zu erleben.

Petrus bescherte gutes Wetter jedoch nur mäßige, fürs Segelfliegen dringend notwendige brauchbare Thermik. Zu Beginn führte Klaus Bramer, 2. Vorsitzender des Vereins die Kinder durch die Hallen des Flughafens und erklärte ihnen die verschiedenen Bauarten, Flugeigenschaften und Techniken der motorlosen Fluggeräte. Weiter ging es mit ein bisschen Wetterkunde und der Besichtigung der Winde, die die Flieger auf gut 100 Stundenkilometer beschleunigt und so in die Höhe bringt.

Zeitungsartikel, im August 05 in der Landshuter Zeitung abgedruckt

FPN05Völlig losgelöst von der Erde... ein aufregen Tag beim Segelfliegen Niederaichbach.

Einen aufregenden Ferientag auf dem Flughafen Ellermühle erlebten vergangene Woche vier Jugendliche bei ihrer ersten Bekanntschaft mit dem Segelfliegen. Im Rahmen des Niederaichbacher Ferienprogramms lud auch heuer wieder der Luftsportverein Landshut Ferienkinder ein, Segelfliegen erstmals hautnah zu erleben. Der Wettergott meinte es gut und bescherte trotz anfänglicher Bedenken passables Flugwetter und brauchbare Thermik.

Zu Beginn führte Klaus Bramer, 2. Vorsitzender des Vereins die Kinder durch die Hallen des Flughafens und erklärte ihnen die verschiedenen Bauarten, Flugeigenschaften und Techniken der motorlosen Fluggeräte. Weiter ging es mit ein bisschen Wetterkunde und der Besichtigung der Winde, die die Flieger beschleunigt und in die Höhe bringt. Dann ging es aber so richtig los. Klaus Bramer und drei seiner ehrenamtlichen Pilotenkollegen starteten mit den jungen Besuchern zu Rundflügen, wobei die Kids dann ihre Heimat aus der Vogelperspektive betrachten konnten. Nach einigen spektakuläre Flugmanövern bis hin zu einem Hauch von Schwerelosigkeit hatten sicher einige etwas weiche Knien und waren sichtlich froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Mit einem gemeinsamen Grillfest klag dieser attraktive Ferientag dann langsam aus.

Alle hatten ihren Spaß und vielleicht kann die Segelfluggruppe bald einen der Teilnehmer als neues Mitglied in ihrem Club begrüßen. Immerhin kann man ja ab einem Alter von 14 Jahren die Schulung zum Segelflugpiloten beginnen. Wer Interesse an diesem schönen Sport hat, kann natürlich bei schönem Wetter den Flugplatz Ellermühle besuchen oder im Internet unter www.segelfliegen-landshut.de nähere Informationen erhalten.

Zeitungsartikel, am 20.06.2003 in der Landshuter Zeitung abgedruckt

ask03

Bei der Segelfluggruppe des Luftsportvereins zählen Teamwork und der Spaß am Fliegen

Auf den ersten Blick glaubt man kaum, dass in einem Segelflugzeug ein Gefühl der Freiheit aufkommen kann. Im Inneren scheint es sehr eng zu sein. Und der Start sieht gefährlich aus. Eine Seilwinde, die von einem alten amerikanischen Laster betrieben wird, zieht den Flieger in einer Minute auf 400 Meter Höhe. Das heißt, das Segelflugzeug steht fast senkrecht in der Luft. Je blutiger der Anfänger, desto weniger steil ist der Start. Hans Sagerer, Vorsitzender der Segelfluggruppe des 1950 gegründeten Luftsportvereins Landshut meint dazu: "Das ist auch nicht anders, als wenn man sich im Schreibtischsessel zurücklehnt".